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Das Programm


Bei allen Veranstaltungen ist um 20 Uhr Beginn.

Dezember 2016
Do 08.12.2016 Philipp Weber
Come in & Try Out + Best-Of

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran.

Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist, warum machen wir da mit?

Die Antwort ist ganz einfach: Marketing.

Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: Den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn.

Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: Eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind.

Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor? Ganz klar: Philipp Weber!

Sein neues Kabarettprogramm „Weber N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

Doch sagen wir wie es ist: Noch ist „Weber N°5: Ich liebe ihn!“ nicht fertig. Denn dazu brauchen wir Sie als Versuchskaninchen. Als wenig kritisches und sehr wohlwollendes Testpublikum. Für Ihre Risikobereitschaft wird Ihnen als Entschädigung neben brandneuem Material außerdem eine Werkschau aus dem bisherigen Schaffen des Künstlers geboten: Brüller und Kracher aus den letzten zehn Bühnenjahren. Damit sind wir alle auf der sicheren Seite. Ein Abend wie ein Überraschungsei: Spiel, Spaß, Spannung ... Gut, die Schokolade müssen Sie selbst mitbringen.

www.weberphilipp.de

Eintritt: 20,- €

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Mo 12.12.2016 Simone Solga
Im Auftrag Ihrer Kanzlerin

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

In meiner Eigenschaft als Kanzlersouffleuse bin ich beauftragt, Sie zu einem Abend einzuladen, der entscheidend für Ihr Leben sein wird! Und es darf dabei sogar gelacht werden! Wenn Sie jetzt fragen: Lachen in Zeiten der Eurokrise und der sozialen Konflikte – geht das? Und ob!

Hat die Bundesregierung, mit gutem Beispiel voran, nicht schon des Öfteren Ihre Lachmuskeln strapaziert? Viele Abgeordnete sind hervorragende Komiker und sollten ihr Talent eigentlich nicht länger in der Politik vergeuden. Und da sind wir auch schon beim Thema: Politik – wo Realität auf Wirklichkeit trifft! Sie will den Bürger bei wichtigen Entscheidungen zukünftig nicht nur abholen, sondern jetzt auch mehr mitnehmen! Und wer wäre geeigneter, das Bildungsbürgertum in den Kleinkunsttempeln mit einzubinden, als ich, die langjährige Vertraute der Kanzlerin? Ausgestattet mit nordkoreanischer Machtfülle und russischem Humor.

Ich komme direkt aus unserer Hauptstadt Berlin, um Ihnen hier in Gilching auf Monis Brettl im Gasthof Widmann eine Nachricht von ganz oben zu übermitteln! Für Manche ein gutes Geschäft, für die Meisten eher nicht. Bereiten Sie sich also gut vor: Bringen Sie alles mit, was Zweifel ausräumen könnte: Geburtsurkunde, Impfpass, Erdbebennachweis für die Doppelhaushälfte und ein Maßband. Behaupten Sie hinterher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

Freuen Sie sich auf einen Abend der doppelbödigen Unterhaltung, der unverblümten Umschreibung, des schonungslosen Miteinanders und der harmonischen Konflikte. Und, liebe Mitbürger, haben Sie keine Angst: Ich kratze nicht…ich schlage zu!

(Ihr Erscheinen ist selbstverständlich angeordnet, Entschuldigungen sind beim örtlichen Veranstalter vorab einzureichen.)

Ihre Kanzlersouffleuse Simone Solga

www.simonesolga.de

Eintritt: 22,- €

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Do 15.12.2016 Götz Frittrang
Götzseidank

Stand Up Kabarett

Lauschen Sie dem Meister der geistigen Bilder und folgen Sie ihm in seine Welt voll absurder Situationen und irrwitzig zugespitzter Alltagsbeobachtungen!

Götz Frittrang ist kein Kind mehr. Mit fast vierzig ist man sogar in unserer wohlbehüteten Gesellschaft langsam gezwungen, erwachsen zu werden. Und dann spielt man nur noch ein Computerspiel: Elster Online.

Aber das steigende Alter hat auch Vorteile: Endlich kann man sich selbst über die idiotischen Teenager aufregen und den langsam einsetzenden Altersstarrsinn so richtig genießen.

Im aktuellen Programm „Götzseidank“ geht es um den ewigen Konflikt zwischen Jung und Alt, die neue Volkskrankheit „Phantomvibrieren“, Kindererziehung mittels Angst und Einschüchterung, Nacktbilder, Schlesien, Wurstsalat, Napoleons Rückmarsch von Moskau und noch vieles mehr.

Es ist erstaunlich, mit welcher Mühelosigkeit Frittrang sein Publikum an die Hand nimmt und es in seine mit großer Wortkraft gesponnenen Welten entführt. Noch Tage später lacht man plötzlich los, wenn ein Zitat des Abends aus dem Unterbewusstsein aufsteigt.

Ein großer Spaß! Frittrang erzählt mit solcher Leichtigkeit und Freude, daß man nicht eine Sekunde lang zweifelt, daß alles, aber auch der absurdeste Unsinn, zu 100 Prozent wahr ist.

Ein kurzweiliger Abend, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

www.goetzfrittrang.de

Eintritt: 20,- €

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Di 20.12.2016 Mathias Tretter
NachtgeTRETTERT - DIE Jahresrevanche 2016

Lesen Sie Zeitung? Sehen Sie regelmäßig die Tagesthemen? Hören Sie gar – Sonderling, Sie! - die Features im Deutschlandfunk?

Vergessen Sie es! Sie werden sich sowieso nichts merken. Nur wer mitschreibt, kann gewinnen.

Mathias Tretter hat´s getan - und er wird Ihnen weiterhelfen.

NachgeTRETTERt!, DER kabarettistische Jahresrückblick, schnürt ein handliches Päckchen Erinnerung mit allem drin, was Sie vergessen können.

Eintritt: 22,- €

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Januar 2017
Do 12.01.2017 Christian Springer
Trotzdem!

Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort von Christian Springer darauf lautet: Trotzdem!

Der Name seines Programms ist nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend. „Trotzdem“ heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen.

Aber keine Angst, Sie sind nicht in einem Coaching-Seminar gelandet, sondern im politischen Kabarett.

Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf. Denn Christian Springer geht’s ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis die Ohren glühen. Er ist der Aufreger unter Deutschlands Kabarettisten, der Trotzdem-Män.

Auf der Bühne sehen Sie einen satirischen Mutmacher, der leichtfüßig Sinn und Unsinn zu skurrilen politischen Kabarett-Geschichten verknüpft, in denen mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt.

Im echten Leben hat er seine Leidenschaft zur Mission gemacht und versucht, den Flüchtlingen im Nahen Osten mit seinem gemeinnützigen Verein Orienthelfer e.V. ein erträglicheres Leben zu schaffen.

In seinem Leben als Kabarettist gräbt er sich tief in di e Themen ein und ruht nicht, bis im BR - "schlachthof" die Zuschauer oft den Atmen anhalten.

Und wenn es ihm zu viel wird, schreibt er dem Bayerischen Ministerpräsidenten gleich einen Brief: Achtzig Seiten lang, das Motto: Landesvater, cool down!

Dieser Münch ner Kabarettist lehnt sich auf gegen die lähmende Ohnmacht. Endlich. Wo es doch so oft heißt : Man kann nichts tun. Das stimmt. TROTZDEM!

Christian Springer: „Wir werden milliardenfach Hinweise zur Entkalkung der Spülmaschine hinterlassen. Aber große Visionen: Fehlanzeige.“

„Unsere Geschichte geht so: Steinzeit, Bronzezeit, Oberlehrer-Zeit.“

www.christianspringer.de

Eintritt: 22,- €

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Mo 16.01.2017 Gery Seidl
Sonntagskinder

„Selfie, Selfie in der Hand – wer ist der Schönste im ganzen Land? Du, mein fröhlich Sonntagskind – und alle, die auch eines sind!

Auf Wolke Sieben lässt es sich leben; beschallt von all der Medienpracht, wollen wir einander ständig zeigen, was uns so cool und stylisch macht.

Sind auch die größten Donnerblitze für Sonntagskinder nur Feuerwerk, das kleine Paradies auf Erden – mit Carport, Hochbeet und Gartenzwerg!

Das Leben zischt so schnell dahin – da wäre es doch blöd, wäre man besorgt! Wir leisten uns, was uns gefällt, und was nicht geht, das wird geborgt.

Selfie, Selfie in der Hand – auch wenn die Zeit langsam verrinnt: Es ist, wie es ist, kannst eh nix machen – ich war zum Glück ein Sonntagskind.

www.geryseidl.at

Eintritt: 0,- €

ausverkauft!

Do 19.01.2017 Sven Kemmler
Englischstunde

To fuck or not to be!

In der Musik schätzt man es, im Marketing nutzt man es und im Urlaub misshandelt man es. Aber was ist es wirklich, dieses Englisch?

Es ist Zeit für die komischste, ungewöhnlichste und sinnvollste Englischstunde!

Ihr Reiseleiter in die Abgründe von Shakespeares Werkzeug und zu den Gipfeln von Eminems Malkasten ist Sven »Seven« Kemmler.

Er spricht fünf Dialekte und bis zu acht Akzente fließend und berichtet erstmals unzensiert von seinen Expeditionen in Bedeutungs-Dschungel und Aussprache-Wüsten. - Von den Sümpfen Alabamas, über Londoner Clubs und asiatische Straßenküchen, bis hin zu schottischen Highlands ist ihm keine Betonung fremd.

Seine Mission: Lachen und Lernen.

Denn Englisch ist wie ein Kleiderschrank. Man kann sich zu jedem Anlass die passende Klamotte rausnehmen.

Von Controlling und Empowerment schwafelt heute jeder, aber was sind die richtigen Schimpfwörter?

Wann kann man das F-Wort verwenden? Und wo?

Das sind Fragen, die den Unterschied machen zwischen einer feuchtfröhlichen Verbrüderung und einer diplomatischen Krise.

Und nach abendfüllender Freude an den Absurditäten und Abgründen der vermeintlichen »Weltsprache« und seiner Nutzer geht jeder nach Hause mit einem Strauß an Fremdworten, die direkt ins Herz treffen. Versprochen!

Vorkenntnisse nicht erforderlich!

===================================================================== Thomas Becker von der Süddeutschen Zeitung meint:

„So einen Lehrer hätte man sich früher gewünscht, keine Frage. Aber Sven Kemmler mag gar nicht den besseren, weil cooleren Erziehungsbeauftragten geben. Der will einfach nur spielen – mit der Sprache. Das dringt ihm aus jeder Pore. In Kleinarbeit klamüsert Kemmler zahllose Spielarten dieser Weltsprache auseinander, nicht ohne dabei den Charakter des dazugehörigen Menschenschlags aufzudecken. Das ist nicht nur verdammt komisch, sondern auch noch erhellend. Conclusio: Wer ein cooler Lehrer sein will, kommt gefälligst mit der ganzen Klasse.“

www.sven-kemmler.de

Eintritt: 20,- €

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Mo 30.01.2017 3 Männer nur mit Gitarre
Kapitel 2

Hinter dem Motto "3 Männer - nur mit Gitarre" verbergen sich noch immer die Bayerischen Liedermacher und Kabarettisten Keller Steff, Roland Hefter & Michi Dietmayr.

Ab 2017 geht es brandneu bei uns in Gilching mit den "3 Männern" in das "Kapitel 2". So nennt sich das neue Bühnen-Programm der sympathischen Tausendsassas.

Auch im "Kapitel 2" dürfen und werden natürlich die "Best Of"-Highlights aus den Einzelprogrammen der Musiker nicht zu kurz kommen. Aber... aus der Feder der "3 Männer" wird es auch einiges an neuen und frischen Liedern, Sprüchen und auch G´schichten zu hören geben.

In "Einzelgesprächen" wie auch gesamt als "Männer-Trio" brachten die drei Liedermacher bei mittlerweile über 250 ausverkauften Konzerten die Stimmung im Publikum zum Höhepunkt und werden dies auch zukünftig tun.

Die unterschiedlichen Charaktere verbinden sich bei jeder Live-Veranstaltung von purer Spielfreude mit spontanem Witz, wobei die verschiedenen Programme und auch die gemeinsamen Titel zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.

Ein ausgebuchter Konzert-Kalender für das Jahr 2017 – in welchem sich bereits jetzt schon ausverkaufte Spielstätten in Bayern & Österreich befinden - sorgt nun auch im “Kapitel 2“ für Furore. So spielen die Männer beispielsweise das dritte Jahr in Folge im ausverkauften Circus Krone in München.

Die "3 Männer" bleiben der bayerischen Kabarett- & Liedermacher-Szene weiterhin erhalten und bringen auch 2017 erneut frischen, ungeschminkten Wind auf die Bretter der Livebühnen! - Egal ob mit oder ohne "nackte Tatsachen" - denn... wer woaß, was ois passiert!

www.kellersteff.de

Eintritt: 0,- €

ausverkauft!


Februar 2017
Do 02.02.2017 Martin Frank
Alles ein bisschen anders - vom Land in die Stadt

Nach seinem ersten Soloprogramm „Ich pubertiere!“, für das er den Niederbayerischen Kabarettpreis 2014 und er selber als Österreichs Nachwuchskabarettist 2014 ausgezeichnet wurde, präsentiert Martin nun noch einmal sein neues Solo - von seinen Fans dringend gewünscht!

Inzwischen ist er gerade mal 24 Jahre alt und Schüler der renommierten "Deutschen Akademie für Schauspiel" Zerboni in München!!!

Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Bayerischen Wald und nach strengen Regeln und sehr anständig von seiner Oma erzogen, hat er den Sprung in die Landeshauptstadt gewagt. Hier will er seinen Traum - Opernsänger zu werden - endlich wahr werden lassen. Aber es prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander.

Hier in der Stadt können in seinem Alter die meisten den Begriff "Märtyrer" nur als PKW mit vier Türen einordnen und „Grüß Gott“ wird zum Teil als Belästigung dargestellt.

Dass in der Großstadt der Bäcker seinen Laden später aufschließt als zuhause die Rindviecher aufstehen, kann er auch überhaupt nicht verstehen.

Eine einfache U-Bahn-Fahrt stellt sich für ihn als angrenzend sexuelle Belästigung heraus und überfordert den jungen Schauspielschüler. Er kann sich nur schwer in das Großstadtsystem einordnen.

Bis jetzt hat Martin immer nur zuhause im Kuhstall seine klassischen Arien gesungen - den Kühen hat es gefallen, zumindest stieg die Milchleistung rasant an. Ob es dem anspruchsvollen Publikum in der Großstadt gefallen wird, wird sich noch herausstellen.

www.martinfrank-kabarett.de

Wer ist das überhaupt? Martin Frank wurde am 20.06.1992 in der Nähe von Passau geboren. Neben Kuhstall, Klavier- und Gesangsunterricht, Theater und einer Organistenausbildung, machte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und arbeitete bis 2013 als Standesbeamter. Danach besuchte er die BOS Passau und schloss diese mit dem Fachabitur 2014 ab und ist seit September 2014 Schüler der DAS Zerboni in München.

Kompetente Meinungen:

"... aufgeweckt und charmant zieht er das Publikum in seinen Bann ... ." (Bayerischer Rundfunk)

"... zum Brüllen komisch, zum Heulen schön und dazwischen einfach nur zum Staunen ... ." (Passauer Neue Presse zur Premiere)

!!!! Neueste Erfolgs-Meldung: Martin Frank ermittelt bei den Rosenheim-Cops in der neuesten Staffel als Spurensicherer !!!!

Eintritt: 20,- €

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Do 09.02.2017 Nepo Fitz
SAUMENSCH - bIsT dU gUt oDeR bÖsE? - Rock Comedy - VORPREMIÈRE

Nepo Fitz ist einer wie Aerosmith. Wer ihn kennt, weiß, was auf ihn zukommt: Eine Show, die wie ein Tarantino-Splatter Film anmutet.

Niemand kann so schnell seinen Adrenalin-Level boosten wie der jüngste Spross der traditionsreichen Künstler-Familie Fitz. Seelisch, geistig und körperlich durchtrainiert und energiegeladen wie ein Schachtelteufel.

Keine Frage: der Mann hat Energie für zwei - quirlig, überschäumend und messerscharf - „Eine Mischung aus Rumpelstilzchen und Godzilla“ (SZ, 28.02.14)

Man merkt innerhalb der ersten Minuten, dass dem Publikum an diesem Abend in gnadenloser Geschwindigkeit ein wahres Silbenfeuerwerk entgegengeschleudert wird – eine rasante Gedankenachterbahn mit vollem Körpereinsatz in beinahe hildebrandtscher Geschwindigkeit. Er trägt das Bühnen-Gen in sich.: Wer sich blauäugig in ein Programm von Nepo Fitz begibt, wird mit mindestens einem blauen Auge rausgehen.

„Da bleibt dem [Zuschauer} nur eins. Luft anhalten und wegducken!“ (Mainpost, 23.02.16) Wie „der Klaun“ im Blog der Area V Press bereits richtig erkannt hat:

„[...] Der Begriff „Saumensch“ ist ungerechterweise eindeutig weiblich belegt. „Saumensch“ gehört gegendert – sofort - Aber brainy !!… Es liegt doch auf der Hand: „Saumensch“ ist der bislang fehlende Gegensatz zu „Gutmensch“. Wir brauchen den Begriff „Saumensch“ nur mit der männlichen Bedeutung anreichern ! Dann haben wir die Schweinderln beiderlei Geschlechts, die unser Leben mit ihrem geistigen, charakterlichen und körperlichen Dreck versaun, schön beisammen. Unter diesem Begriff können sie sich dann in ihrem eigenen Mief weiter suhlen…. Das ist Gender Brainstreaming.“

Fitz ist ein Entertainer, ein Multitalent, In seiner Generation der einzige dieses Formats. Er präsentiert sich als Satiriker, der den Leuten genau aufs Maul schaut - ein feiner Beobachter des Lifestyles seiner Generation Entsprechend oft kann man sich wiedererkennen - oder zumindest jemanden, den man kennt.

Nepo spielt, redet, musiziert, phantasiert, arbeitet, schwitzt, echauffiert, grantlt, schimpft sich komplett ohne Zurückhaltung in einen wunderbaren Rausch, der so kräftezehrend sein muss, dass ein vergleichbares Bodyworkout genauso lange dauern müsste.

Dazu kommt eine Maschinengewehrschnauze, die seine Inhalte mitleidlos ins Publikum feuert, als ginge es darum, das letzte Programm vor dem Weltuntergang noch furios abzufeuern.

Nepo tut was für uns: er motiviert uns, macht uns fit, für das Kabarett von morgen: „Danke für das selbstlose Verschenken von so viel purer Kraft.“ (Ali Khan)

Zum Künstler: Der Name Fitz ist eine Institution. Der 35jährige erweist sich als weiteres Multitalent der Münchner Künstlerfamilie. Für sein Können räumte er bereits zehn Kleinkunstpreise ab: Angefangen beim Scharfrichterbeil und der „Goldenen Weißwurscht“ [2008] über den Stuttgarter Besen und den Swiss Comedy Award.

Dem TV-Publikum ist er unter anderem aus Kabarettshows wie „“Schlachthof“, „Spätschicht“ oder “Nightwash“ bekannt , sowie als Schauspieler in Episonenrollen in „Soko“ , „München Sieben“, „Hubert und Staller“, „Rosenheim Cops“ oder „Kommissar Pascha“.

Presse: „[Nepo Fitz ist] eine echt bajuwarische Naturgewalt, knusprig wie eine Brezn, ätzend wie eine Mischung aus Kren und Radi, süffig wie Weißbier und auflegend atemberaubend wie eine Wiesn-Achterbahn.“ (Heidenheimer Zeitung, 21.01.14)

„Noch höher kann einer die Latte kaum legen: [...] So energetisch aufgeladen, vielseitig, begabt und hart arbeitend präsentiert sich selten wer auf der Kleinkunstbühne.

Fitz’ Darstellungsform ist die einer rasant geschnittenen Multimedia-Show, die alle möglichen Spielarten der Bühnenkünste zu einem funkensprühenden Format vereint. [..] Nepo Fitz hat sein Programme so dicht komponiert, dass nur höchstes Vergnügen bleibt. Ein Platzhirsch der Bühnenunterhaltung reift heran! (PNP, Reimund Meisenberger, 2012)

„Wer ein zotiges Aneinanderreihen von Gags mit viel Klamauk erwartet, der liegt gründlich daneben. Fitz’ Spott über das Erwachsenwerden und die Gesellschaft ist beißend und böse. Vielleicht etwas böser und treffender, als den Zusehern lieb ist. Dennoch versteht er es, das Publikum wieder aus dieser Lethargie der Bitterkeit zu holen. Er schiwngt sich ans Klavier und haut temporeich und unterhaltsam in die tasten. Nepo Fitz hat sich an ein neues Format gewagt, das mehr ist als Comedy und Kabarett. Und – es ist vor allem eigensinnig, ein echtes Kunstwerk.“ (Interview, „Nepo Fitz: Echte Kunst ist eigensinnig“; 2014)

„Nepo wird inhaltlich gerne mal unterschätzt, weil der flachbrüstige Schreiberling, erschlagen von der Präsenz Nepos auf seine eigene geistige, seelische und körperliche Performance zurückgeworfen wird und ihm nur Herummäkeln an Kleinigkeiten bleibt.“ (Royal Khan Press, 15.03.14)

www.nepofitz.com

Eintritt: 20,- €

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Mo 13.02.2017 Frank Lüdecke
Über die Verhältnisse

Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde?

Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt?

Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens?

Heisst es noch „Familie“? Oder bereits „Whatsapp-Gruppe“?

Und was ist heute politischer? Wählen gehen? Oder Äpfel aus der Region kaufen?

Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer.

Das Digitale, die Demokratie, Europa - all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino!

Lüdeckes politisches Kabarett macht Anleihen bei der Philosophie, verwendet Musik und lehnt Originalität und Unabhängigkeit nicht von vornherein ab.

Über die Verhältnisse ist hintersinniges Kabarett und trotzdem witzig und unterhaltsam. Nein, das muss kein Gegensatz sein!

Frank Lüdecke (Deutscher Kabarettpreis 2009, Bayerischer Kabarettpreis 2010, Deutscher Kleinkunstpreis 2011), viele Jahre Mitglied beim „Scheibenwischer“, gehört seit Jahren zur ersten Riege des deutschen Kabaretts.

Er war Hauptautor für Dieter Hallervorden und Künstlerischer Leiter der „Distel“ in Berlin, er schreibt satirische Theaterstücke und Kolumnen.

In seinen Programmen beweist er „bitterböse und unendlich charmant, dass man als politischer Kabarettist den Spagat zwischen intellektuellem Witz und Unterhaltung glänzend meistern kann“ (Internet-Kabarettpreis „Zeck“).

www.frank-luedecke.de

Eintritt: 20,- €

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Mo 20.02.2017 Stefan Waghubinger
Außergewöhnliche Belastungen

SatireKabarett

Waghubinger sollte ein neues Kabarett- Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, aber er kam nicht dazu, weil er noch seine Steuererklärung fertig machen musste. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern.

Also macht er sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Ein Mann und eine Steuer. Ein Steuermann.

Auf dieser Bühne stehen noch ein Tisch, eine Schreibtischlampe, ein Stuhl und auf dem Tisch liegen ein paar Papierstapel.

Was nach eineinhalb Stunden dabei herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens.

So treiben ihn die Kästchen in den grünen Bögen von der Erinnerung an seine erste Liebe und an seine erste Lüge bis zu apokalyptischen Visionen über das jüngste Gericht, das erstaunlicherweise einer Steuerprüfung gleicht, bis zur Angst vor dem einen weißen Kästchen, das immer irgendwann auftaucht und bei dem man nicht wissen wird was man hineinschreiben soll.

Am Schluss bleibt nur eine Frage: Ist dieses Leben eine außergewöhnliche Belastung oder ist es außergewöhnlich schön?

www.stefanwaghubinger.de

Eintritt: 20,- €

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März 2017
Do 02.03.2017 Les Derhosn präsentieren die COMEDY LOUNGE
Comedy Lounge 2017

Zweite Comedy Lounge auf Monis Brettl !

Nach fast 6 Jahren ist die Comedy Lounge von Michi Marchner und Martin Lidl alias LES DERHOSN inzwischen eine beliebte Institution.

Die beiden Ammersee-Urgesteine laden großartige, aber noch nicht so bekannte Künstler ein, mit denen sie zusammen den Abend zu einem unikaten und unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Das verspricht Großes - Musik & Kabarett vom Feinsten -, und wer schon einmal eine Lounge unter der Regie der Beiden erlebt hat, weiß sowieso: Da kann nichts schiefgehen!

Diesmal gibt es auch wieder echte Knüller! - Aber erst zur Geschichte:

Die Comedy Lounge hat eine neue Heimat: Nachdem der Alte Bahnhof Steinebach seine Pforten geschlossen hatte, sah es düster aus für die Comedy Lounge im Fünfseenland. Und dabei war das eine so wunderbare Veranstaltung! Zweimal jährlich luden Michi Marchner und Martin Lidl, die Local Heros vom Ammersee, - bekannt als das Musikkabarettduo LES DERHOSN - Kollegen und Mitstreiter zum Stelldichein an den Wörthsee. Jedes Mal wurde daraus ein Feuerwerk, jedesmal war alles ausverkauft bis zum letzten Platz. Jedes Mal eine fulminante Mischung aus Künstlern, die man hier gar nicht kannte und wobei man sich fragte: Wo haben sie die nur wieder hergezaubert?

Und nun hat "Die Lounge" eine neue Heimat: Die gute Fee der 5 Seenland Kleinkunst, Moni Rother, die Kulturmoni (O-Text Michi Marchner!) hat sie unter ihre Fittiche genommen und veranstaltet sie nun ab 2016 einmal im Jahr in Gilching.

Am 2. März 2017 ist es wieder soweit - hochkarätig!

Diesmal mit:

Winnie Frey

Detlef Winterberg

Lucie Mackert

.... und last but not least: Aus Berlin kommt

Horst Eberl.

Moderation und Musik wie immer und ewig, die großartigen LES DERHOSN

www.MichiMarchner.de & Martin Lidl

www.lesderhosn.de

Eintritt: 20,- €

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Do 09.03.2017 Michael von Zalejski
Merci Udo – DIE Hommage an Udo Jürgens

Fast jeder kennt Hits wie „Aber bitte mit Sahne", „Griechischer Wein" oder auch „Ich war noch niemals in New York".

Wer ein Udo-Jürgens-Konzert erlebt hat, weiß, dass diese Lieder beim legendären „Bademantelfinale", wenn sie live und nur am Klavier vorgetragen wurden, eine ganz besondere Stimmung hervorgerufen haben. Genau diese intime Stimmung bringt der Pianist und Sänger Michael von Zalejski auf die Bühne.

In seinem Programm präsentiert er seit 2013 Lieder von Udo Jürgens nur am Klavier – ohne Playback oder Einspielungen – und kommt dabei seinem musikalischen Vorbild erstaunlich nahe.

Insbesondere die vergessenen "Lieder, die im Schatten stehen" (Udo Jürgens) in Kombination mit den allgegenwärtigen Hits erzeugen eine ganz besondere Mischung aus Chanson-Abend und Schlagerkonzert.

Noch vier Wochen vor seinem Tod hat Udo Jürgens sich über das Programm gefreut und Michael im persönlichen Gespräch viel Erfolg damit gewünscht.

In diesem Sinne vermeidet es Michael von Zalejski auch, dem Publikum eine reine Imitationsshow (wie in diesen Tagen so häufig) zu zeigen, sondern legt bewusst den Schwerpunkt auf die Hommage. Dass ihm das gelingt, zeigen die Konzerte, die er unlängst in Leipzig, Dortmund und München gegeben hat.

„Ich hatte einen guten Udo Jürgens erwartet, aber einen fantastischen Michael von Zalejski kennengelernt. Ich komme wieder!“, so eine von gut vierhundert begeisterten Besuchern seines Open-Air-Konzerts im Münchner Residenzhof Anfang Juli 2016.

Michael von Zalejski, Jahrgang 1978, kam bereits als Kind in Kontakt mit der Musik von Udo Jürgens, die ihn fortan begleitete und letztlich sehr prägend war für seine weitere berufliche Laufbahn.

Er erhielt ab dem Alter von 6 Jahren Klavierunterricht, nachdem er bereits vorher Lieder von Udo Jürgens autodidaktisch nachspielte.

Parallel zum klassischen Klavierunterricht entdeckte er früh die Wirkung des sich selbst am Klavier begleitenden Sängers.

Dieses Talent baute Michael von Zalejski über die Jahre immer weiter aus und schloss schließlich mit einem Studium an der Hochschule für Musik in Hannover in den Fächern Klavier, Gesang und Jazzmusik seine musikalische Grundausbildung ab.

Neben seinem Lehrauftrag für populäres Klavierspiel an der Musikhochschule Hannover ist Michael von Zalejski als Mitglied der Comedy Company im Bereich Freestyle-Comedy deutschlandweit sehr erfolgreich.

Nach einem Soloprogramm „Kein Problem – eine musikalische Therapiestunde“ mit eigenen Songs und improvisierten Liedern ist diese Hommage an sein künstlerisches Vorbild das zweite Soloprogramm von Michael von Zalejski.

PRESSE:

„Michael von Zalejski bringt die Herzen seiner Gäste zum Schmelzen.“ Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Für die Standing Ovations bedankte sich Michael von Zalejski mit zwei Zugaben. Meist war er mit seinen Interpretationen nah am Original, doch (er) ließ Originalität erkennen. Mit explosivem Spiel und sparsamen Gesten gelang es ihm, das Publikum zu fesseln.“ IVZ Ibbenbühren

„Zalejskis Stimme und seine Art, Klavier zu spielen, ähnelten verblüffend Udo Jürgens, aber er wirkte nicht wie eine Kopie, sondern blieb schon er selbst, mit doch eigenem Stil.“ Cellesche Zeitung

www.zalejski.de

Eintritt: 20,- €

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Do 16.03.2017 Holger Paetz
Ekstase in Würde

Holger Paetz ist ein sprachvirtuoser Kabarett-Literat.

Der “Buster Keaton des Wortes” textet haarspalterisch abstrus, reibt sich an bildreichen Formulierungen und unterlegt das Ganze mit einer misanthropisch-melancholischen Grundstimmung.

Höhepunkte will jeder. Danach lechzen wir. Aber wie krieg ich Ekstase hin, die im Rahmen bleibt? Und dann: Deutsche Ekstase? Klingt unmöglich, klingt wie Schweizer Hochseefischer. Und doch gibt es sie. Sie ist nur verschüttet.

Wer in Bayern lebt, hat es gut. Die Landespolitik bietet täglich Entrückendes.

Aber auch die Kanzlerin trägt Ekstase in sich, man sieht es ihr nur nicht immer an. Unvergesslich: Ihre Flüchtlings-Ekstase. Doch auch wir können Ekstase! Wir schaffen das. Paetz zeigt uns den Weg. Hol dir den Höhepunkt! Lerne Besessenheit, Verzückung, Veitstanz und Orgasmus! Der Schamane mit dem griesgrämigen Gesicht führt dich hin: Holger Paetz.

Der Wahlmünchner mit unterfränkischem Migrationshintergrund hat die Kunst des kritischen Missmuts und der satirischen Nörgelei perfektioniert. Und seine großen Schaufelhände flattern wild durch die Gegend.

www.holger-paetz.de

Eintritt: 20,- €

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Do 23.03.2017 Lisa Eckhart
Als ob Sie Besseres zu tun hätten

Provokant, wortgewandt und politisch inkorrekt - Attribute, die das erste Kabarettsolo der aus Graz stammenden Slam-Poetin nur unzureichend beschreiben: Sie reibt sich am vermeintlich Glatten, bis die Oberfläche ihre wahre raue Fratze offenbart.

Verehrte Menschen und jene, die sich für solche halten! Hereinspaziert! Zu einem Abend feinster Verstörungstheorien!

Entdecken Sie die verborgenen Zusammenhänge zwischen ISIS und ÖSIS, Rassenhass und Angela Lansbury, Dj Ötzi und Joseph Goebbels!

Spähen Sie in eine Schulstunde des ersten Mobbing-Unterrichts!

Erfahren Sie die Lösungen sämtlicher irdischen Probleme und Ungerechtigkeiten! Lösungen, die so unmenschlich sind, dass sie wirklich funktionieren könnten!

Viele von Ihnen werden fragen: „Können wir das tatsächlich tun?“ - Was soll man sagen? Der letzte Satz der Menschheit wird nicht umsonst lauten: „Oh yes, we can!“

Glaube, Liebe, Politik und andere Taschenspieler-Streiche werden liebevoll seziert, bis sich die Tragödie zur Komödie steigert in einem stilistisch unverwechselbaren, dichten und kühnen Kabarettsolo.

Kommen Sie und trauen Sie sich. Sie gehen anschließend deutlich klüger durch die Welt und Sie werden es mit einem Lächeln auf den Lippen tun.

Katzen würden Whiskas kaufen und sich im Anschluss dieses Programm ansehen. Weil sie es sich wert sind.

======================================================================== Lisa Eckhart, eine junge Steirerin, kroch aus der verbrannten Erde der deutschen Poetry-Slam-Szene, um sich in der Kabarettszene mehr Raum zu verschaffen - mit Performance und Texten so gnadenlos wie der Katholizismus und so wortgewandt wie eine Nationalratssitzung. Gebt ihr Stift, Papier und Bühne - und niemand wird verletzt. Oder doch?

PREISE:

Publikumspreisträgerin „Klagenfurter Kleinkunstpreis Herkules“ 2016

Österreichische Poetry-Slam Meisterin 2015/16

PRESSESTIMMEN:

- Maliziöses Lächeln, böse Reime und geschliffener Vortrag sind Markenzeichen von Lisa Eckhart (Süddeutsche Zeitung)

- Ihre Reime und die Inszenierung sind so, wie man es von großen Schauspielhäusern gewohnt ist. Das Publikum ist schwer beeindruckt von diesem hohen Niveau. (Wiener Zeitung)

- Wirklich gelungene und durchaus tiefer gehende Unterhaltung (diekleinkunst.com)

www.lisaeckhart.com

Eintritt: 20,- €

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April 2017
Sa 01.04.2017 Dagmar Schönleber
40 Fieber - zwischen Dope und Doppelherz

Im Leben jedes Menschen gibt es den Moment, in dem man altersmäßig seine Schuhgröße überholt, auch, wenn man auf sehr großem Fuß lebt.

Das muss nicht schlimm sein, kann aber. Doch zum Glück gibt es Dagmar Schönleber, die schreckliche Wahrheiten so aussprechen kann, dass es tröstend wirkt.

Frau Schönleber weiß, dass vieles eine Frage der Relation ist: Mit 40 Jahren wäre man als Pferd eine biologische Sensation, als Gouda mittelalt und als Stein noch nicht mal in der Kita!

Wie immer werden aber auch alltägliche und altersunabhängige Problematiken in Liedern und Texten thematisiert - mitunter gleichzeitig, um Zeit zu sparen.

Ein Abend für tanzwütige Senioren, (post-) pubertierende Youngster und alle anderen zwischen Dope und Doppelherz.

Dagmar Schönleber raucht der Kopf: Sie hat altersmäßig ihre Schuhgröße überholt. Aber 40 ist das neue 30, sagt man, auch wenn der eigene Körper das Gegenteil behauptet.

Der Unterschied zwischen dem Blick in den Spiegel und den Selfies auf facebook wird deutlicher. Sind Falten okay, so lange man darüber twittert? Was ist eigentlich in einer Gesellschaft los, die immer älter wird, aber gleichzeitig immer länger jung bleiben muss?

Frau Schönleber macht sich Gedanken zur Lebensmitte und zu Lebensmitteln, auch aus der Sicht von Teenagern und Senioren. Dazu gibt es aufbauende und demoralisierende Lieder, Weisheiten und Unsinn. Ein Abend zwischen Postpubertät und Altersstarrsinn, kurz: Eine Rheumasalbe fürs Gemüt.

PRESSESTIMMEN:

„Sie ist schrill und verletzlich, melancholisch und cool, gefühlvoll und deutlich, bissig und liebevoll: Dagmar Schönleber. Ein Abend mit einer viel-seitigen Künstlerin, die wie bei einem Weihnachtskalender viele kleine Türchen öffnet.“ (Kreiszeitung Syke)

„Kesse Schnauze, die in ihren Geschichten immer wieder für verblüffende Wendungen sorgt.“ (Bonner Rundschau)

„Das pure Vergnügen in Schönlebers Programm kommt von der zeitlich exakten Gratwanderung zwischen Realitätsbezug, Gesellschaftskritik und dem völligen Umkippen in den Bereich des Nonsens, das zwar nur punktuell stattfindet, aber stets Unheil dräuend über allem schwebte.“ (Hessische Niedersächsische Allgemeine)

www.dagmarschoenleber.de

Eintritt: 20,- €

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Do 13.04.2017 Peschek & Partner
Was war des jetzt?

Nach 30 Jahren Kabarett ist es für Maria Peschek an der Zeit, sich und ihrem treuen Publikum mit einem Jubiläumsprogramm einen ganz besonderen Abend zu gönnen.

Sie kann nicht nur 30 Jahre Kabarett feiern, auch ihre Ehe hält ungefähr genauso lange. Zum Glück ist ihr Ehemann der Schauspieler Helmut Dauner, mit dem sie in den letzten Jahren immer wieder gemeinsam auf der Theaterbühne stand. Rundfunkhörer kennen das Paar aus der Sonntagsbeilage auf Bayern2, in der sie mit ihren Beziehungsszenen zu hören sind.

Die beiden sind sich inzwischen so vertraut, dass sie mit „Was war des jetzt?“ den Sprung auf die Kabarettbühne gewagt haben. Sie sind - oder spielen ihre eigenen Moderator(inn)en -, lassen die Zuschauer teilnehmen an Privatem, Gespieltem, Erfundenem, Skurrilem, Aberwitzigem und Handfestem.

Höchst unterhaltsam führen sie ihre Ratlosigkeit und Verblüffung über das Treiben der Menschheit vor, spielen mit Witz gegen Unmenschlichkeit, Dummheit und Ignoranz an.

Sie gehen den existenziellen Fragen des Lebens und Miteinanderlebens nach, kommen zu keinem endgültigen Ergebnis - im Gegenteil: Am Ende ist nicht einmal die Geschlechterfrage geklärt.

"Pescheks literarische Qualität und darstellerische Kraft zeigen sich vor allem da, wo die Geschichte, die sie uns erzählt, unsere eigene wird, weil sie verdammt nah dran ist an der Wirklichkeit, an Liebe und Schmerz." Münchner Kabarettpreis 2009

www.mariapeschek.de

Eintritt: 20,- €

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Do 20.04.2017 Philipp Weber
WEBER N°5: Ich liebe ihn!

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran.

Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt.

Die Frage ist, warum machen wir da mit? Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn.

Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, ein Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind.

Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor? Ganz klar: Philipp Weber!

Sein neues Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

PREISE & AUSZEICHNUNGEN

2010 Deutscher Kleinkunstpreis mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble

2009 Bayerischer Kabarettpreis Senkrechtstarter

2008 Lachmessepreis Leipziger Löwenzahn mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble

2008 Deutscher Kabarettpreis Förderpreis, Burgtheater Nürnberg

2007 Salzburger Stier mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble

2004 Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg

2002 Passauer Scharfrichterbeil

PUBLIKATIONEN

BÜCHER: Ragout vom Mammut

Essen kann jeder!

AUDIO-CDs: DURST - Warten auf Merlot

FUTTER – streng verdaulich!

Honeymoon Massaker

Schief ins Leben

VIDEO-DVDs: Die letzte Tour

Mach3!

www.weberphilipp.de

Eintritt: 20,- €

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Do 27.04.2017 Sigi Zimmerschied
Der siebte Tag - ein Erschöpfungsbericht

Engelbert Erz ist verzweifelt.

Er war als Berater und Assistent seines Chefs an einem universellen Experiment beteiligt. Nach vielen Vorbereitungen erschufen sie innerhalb von sechs Tagen ein komplexes Gebilde. Einen bisher nie dagewesenen Baukasten.

Landschaften, Elemente, Lichtwechsel, Kreaturen, Emotionen. Engelbert Erz war begeistert. Ein unvergleichliches Lebenswerk. Am sechsten Tag erschuf der Chef dann noch ein Wesen nach seinem Ebenbilde und wollte sich am siebten Tag ausruhen und mit Freude sein Werk betrachten. Aber je länger er es betrachtete, umso trauriger wurde er. Dann kam der Zorn dazu.

Engelberts Sorge um seinen liebgewonnen Baukasten wuchs. Gerade als der Chef alles wieder zerstören wollte, hatte er eine große rettende Idee: Er beruhigte seinen Chef und überredete ihn zu einem weiteren Arbeitstag. Ihm war plötzlich klar geworden, wie man diese Fehlkonstruktion dennoch würde ertragen können.

So schliefen die beiden am siebten Tag nicht, sondern erschufen etwas ebenfalls noch nie Dagewesenes, etwas Ungeheuerliches: Den Witz - verbunden mit einer ultimativen Ansage des Chefs an seinen Schöpfungsassistenten: Dieses Gebilde werde nur solange Bestand haben, als ihre - nun mit Humor ausgestattete Schöpfung - in der Lage sei, ihn mindestens einmal pro Woche zum Lachen zu bringen. Ansonsten werde er es zerstören.

Engelbert Erz ist verzweifelt. Immer grimmiger stiert sein Chef auf sein Werk. Einen riesigen Hammer in der Hand. Er hat diese Woche noch nicht ein einziges Mal gelacht. Nicht einmal geschmunzelt.

Engelbert Erz verbleiben gerade noch zwei Stunden. Und ein paar unterhaltungssüchtige Ahnungslose................

www.sigi-zimmerschied.de

Eintritt: 22,- €

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Mai 2017
Do 04.05.2017 Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn
Der Name ist Programm

Der „Jodelwahnsinn“ präsentiert ein facettenreiches und spannendes Instrumentarium: Acoustic- & Electric Guitars, Geige, Tuba und diatonische Ziach bringen abenteuerlich extravagante Arrangements mit außergewöhnlichen Sounds zum Klingen.

Da werden Instrumente gestreichelt und gequält und wird bairisches Liedgut gejodelt und gerappt.

Die Texte sind mal raffiniert hintergründig gewürzt, mal melancholisch und doch wieder schonungslos kritisch.

Mit viel Humor und Zug, dazwischen aber auch mal mit leiser Poesie, beleuchten die Künstler den Zusammenprall der modernen digitalen Welt mit Tradition, Gemütlichkeit und der unerschütterlich pragmatischen Einstellung des "bairisch gesunden Menschenverstandes".

Jodelwahnsinn-Gründer Otto Göttler und seine Mitstreiterin Petra Amasreiter haben dafür den Allround-Musiker Wolfgang Neumann ins Team berufen. Er spielte bei den Meiers, mit Rudi Zapf und den Cubaboarischen und ist in der bayrischen Liedermacherszene seit Jahrzehnten innovativ dabei.

Der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn kommt authentisch daher, bairisch-gradraus und anarchisch - kultiges Musikkabarett, mutterwitzig, aberwitzig, schlitzohrig!

www.bairisch-diatonischer-jodelwahnsinn.de

Eintritt: 20,- €

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Mo 08.05.2017 Stefan Leonhardsberger
Da Billi Jean is ned mei Bua

„Eine echte Entdeckung" – jubelte der Münchner Merkur 2015. Und nahm damit vorweg, was heute jedem Kenner der Szene klar ist: Der Oberösterreicher Stefan Leonhardsberger und sein Augsburger Haberer Martin Schmid erobern mit ihrem Musikkabarett nicht nur die Kritiker, sondern auch die Herzen des Publikums im Sturm.

Ob als Einheizer von WANDA, auf der renommierten Bühne des Deutschen Theaters München oder bei Auftritten in ARD und BR – DA BILLI JEAN hält sein Publikum mit Dialekt-Adaptionen großer Hits auf der Sesselkante.

Gemeinsam mit ihrem Co-Autor Paul Klambauer veredeln Leonhardsberger und Schmid dafür weltbekannte Melodien zu tragikomischen Einaktern in Popsong-Länge.

So entführen sie ihr Publikum zu den Klängen von David Bowies „Space Oddity“ an Bord einer österreichischen Raumfahrtmission, die an frühpensioniertem Bodenpersonal zu scheitern droht.

In der Adaption des S.T.S.-Klassikers „Irgendwann bleib i dann dort“ schmiedet ein frustrierter Grieche Auswanderungspläne.

Und Tina Turners „Private Dancer“ gerät zu einer Hymne auf alle schüchternen Männer, die sich am Rand der Tanzfläche Mut antrinken.

Das Rätsel um die Vaterschaft des kleinen Billi Jean bildet den dramaturgischen Rahmen, der die zahlreichen Figuren und Schauplätze dieses Abends zusammenhält.

Mit kraftvoller Stimme und außergewöhnlicher Bühnenpräsenz erweckt Stefan Leonhardsberger die Helden seiner Songs zum Leben.

Seine Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen zeigt sich auch in den Moderationen des ausgebildeten Schauspielers, der mit viel Charme und Spontanität durch den Abend führt.

Perfekt ergänzt wird er dabei durch seinen Bühnenpartner Martin Schmid. Der Augsburger Profimusiker setzt nicht nur musikalisch auf Reduktion, wenn er mit seinen Gitarrenarrangements den heißen Kern der Popmusik freilegt. Als ruhender Gegenpol zu Leonhardsbergers quirliger Performance gelingt es ihm, mit minimalistischer Mimik und sparsamen Wortspenden zu unterhalten.

www.stefanleonhardsberger.com

Eintritt: 20,- €

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Do 11.05.2017 Lizzy Aumeier
Ja, ich will !

So lautet der Titel des neuesten Programms der Oberpfälzer Kabarettistin Lizzy Aumeier.

Es lohnt sich nicht mehr, Geld zu sparen…

Aufgrund der aktuellen Scheidungszahlen lohnt es sich auch nicht mehr zu heiraten oder Kinder in die Welt zu setzen.

Lizzy Aumeier´s bizarre Gedankenwelt nimmt uns mit auf eine witzige und turbulente Reise - von der ersten Verliebtheit bis hin zum Witwentum.

Musikalisch abgerundet wird das vielversprechende neue Erfolgs-Programm durch Svetlana Klimova an Violine und Klavier sowie Lizzy Aumeier am Kontrabass.

Preisgekröntes Kabarett, u.a. Deutscher Kabarettpreis 2010 und Bayerischer Kabarettpreis 2012

www.lizzy-aumeier.de

Eintritt: 23,- €

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Do 18.05.2017 Prof. Dr. Gerd Habenicht
Lieber von Picasso gemalt als vom Schicksal gezeichnet

Seit Gerd Habenicht seine „professorale“ Tätigkeit an der TU München beendet hat, lässt er seine vielen Programme mit einem ausgewählten Querschnitt aus poetisch-hintersinniger Heiterkeit auf das Publikum los - bei uns bereits zum dreizehnten Mal!

Es erwartet uns ein Abend voller Kurzweil und Entspannung, den Sie sich gönnen sollten - seien SIE dabei!

www.google.com

Eintritt: 20,- €

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Mo 29.05.2017 Thomas Lienenlüke
Revanche?

In der schreibenden Zunft ist Thomas Lienenlüke schon längst ganz oben angekommen: Als Chef-Autor der Kabarett-Sendungen wie “Satire-Gipfel” (ARD), “Stratmanns” (WDR) oder “Klugscheisser” (BR) beliefert er seit 20 Jahren die Top-Stars der Szene.

Seit 2013 schreibt er als erster Nichtbayer das traditionelle “Derblecken” in München – was ihm viel Lob und eine fette BILD-Schlagzeile einbrachte: “Rheinländer schreibt den Nockherberg”. Darauf war er als Westfale zurecht stolz.

Doch all seine Erfolge konnten ihn nie darüber hinwegtäuschen, dass tief in ihm schon immer ein sarkastischer Liedermacher schlummerte, der darauf brannte, herausgelassen zu werden. In “Revanche?” verwebt Thomas Lienenlüke seine imponierende Beobachtungsgabe mit kompositorischer Originalität und bitterbösem Spott zu einem Liederabend der Extraklasse.

Von “Twitternden Sozialdemokraten” über “Deutschlehrer in Jack-Wolfskin-Jacken” bis hin zu stolzen Supereltern (vermeintlich) hochbegabter Kinder – Lienenlüke rächt sich musikalisch an nervenden Zeitgenossen und schickt sie nicht selten noch vor dem letzten Takt ins Grab.

Dabei beweist er, dass der Tod nicht nur gerecht, sondern auch sehr sehr lustig sein kann.

www.thomas-lienenlüke.de

Eintritt: 20,- €

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Juni 2017
Do 08.06.2017 Couplet-Ag
Wir kommen!

Die couplet-gewaltigen Kabarettisten holen zum neuen satirischen Rundumschlag aus – mit Pillen für den Durchblick im Gepäck!

Sie galoppieren dabei blitzgescheit, originell und schlagfertig durch die Schlagzeilen und Zwischenmenschlichkeiten der Republik.

Bitterböse Gesellschaftsanalysen und viel Wortwitz sind ihr dabei Markenzeichen, die Einsatzgebiete vielfältig und für ihre messerscharfen Diagnosen schlüpfen sie gelegentlich auch wieder in unterschiedliche Rollen.

www.couplet-ag.de

Eintritt: 25,- €

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